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Bitcoin und Wallstreet 

Zur Erinnerung

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Bei der Idee des Bitcoin ging es ursprünglich weniger um Profite, als viel mehr um Eigenverantworung und Umverteilung der Macht. - Satoshi Nakamoto

Zur Erinnerung: Bitcoin wurde nicht erschaffen, um den Wallstreet Fans und anderen Aktionären ein weiteres Spekulationsobjekt in Form von FUTURES zu bringen. Selbstverständlich ist obiges Zitat nicht wörtlich von Satoshi Nakamoto, wohl aber in seinem Geiste.
Bitcoin ist im Jahr 2018 angekommen!

Seine Kursentwicklung sowie die zahlreichen Entwicklungen von Firmen auf Basis der Blockchain Technologie bzw rundum das Business mit der digitalen Währung hat sich so in 2009 und den Folgejahren kaum jemand träumen lassen:
Handel an der Wall Street, ernsthafte Anerkennung von Großbanken und ein Kurs in Richtung $20.000 USD. Wenn wir über diese Meilensteine nachdenken, ist es wichtig, sich an die radikalen Ideen zu erinnern, die in der Wiege des Bitcoin liegen und wie diese auch heute noch aufs Finanzwesen und unsere gesellschaftliche Strukturen Einfluss nehmen.

Bitcoin: Tod an der Wall Street

Satoshi Nakamoto kündigte Bitcoin auf der Cypherpunk-Mailingliste an. (*bezeichnet eine Gruppe von technisch versierten Menschen, die sich für die weitere Verbreitung des Datenschutzes in der Elektronischen Datenverarbeitung einsetzen. Dieses Ziel soll durch Verschlüsselung von Daten und Kommunikationskanälen realisiert werden. Die Kommunikation innerhalb der Gruppe findet, wenn nicht öffentlich in Diskussionsforen des Usenet, meist in Mailinglisten statt. Quelle Wikipedia), als die Weltfinanzwirtschaft 2008 in eine Todesspirale eintrat. Wall Street implodierte, einige Banken der Welt gingen bankrott (Leeman brothers Pleite), und viele durchschnittliche Bankangestellte der „entwickelten Welt“ verloren ihre Lebensgrundlage.

Bitcoin bot und bietet für all das und mehr eine Lösung an.

Trennen wir uns vom Gedanken der Notwendigkeit von Zentralbanken und stärken wir das Verständnis und so das Vertrauen in die Kryptograpie, postulierte Satoshi Nakamoto.

Dann kann fortschreitende Inflation die Wirtschaftssysteme nicht länger ruinieren.

Finanzintermediäre werden obsolet, Geld wird wieder wertvoll, und bisher vernachlässigte Regionen der Welt können zu wirtschaftlichen Kraftzentren der Bitcoin-Wirtschaft werden.

Eine grandiose Idee.

Bitcoin - Banking ohne Banken

Doch so ganz ohne Banken und Börsen entwickelte sich diese Idee auch nicht.

Denn dann haben Wall Street und die großen Banker Wind von Bitcoin bekommen - oder genauer gesagt, von der Blockchain-Technologie. Im Jahr 2016 wollte die gesamte Mainstream-Finanzwelt die Technologie nutzen, um ihre Dienstleistungen effizienter zu gestalten.

Sie stießen jedoch auf ein Problem: Sie konnten die Blockchain noch nicht sinnvoll für sie arbeiten lassen. Im Wesentlichen hatte die Blockchain für sie nicht nur Vorteile. Bislang ist es den Mainstream-Institutionen daher noch nicht gelungen, diese neue Technologie erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren.

Aber warum?

Die Demographie hat sich verändert, aber nicht die Kernidee.

Was diese „falschen Adoptiveltern“ nicht begreifen, ist, dass Bitcoin und die Blockchain niemals in der Absicht entwickelt wurden, mit dem bestehenden Finanzsystem zusammenzuarbeiten. Wie Satoshi und die ursprünglichen Enthusiasten predigten, existiert diese Technologie, um Banken zu entmachten und alle zentralisierten Finanzinstitute überflüssig zu machen.

Wenn diese Institutionen also versuchen, die Blockchain zu nutzen, werden diese aufgrund der Programmierung und Funktionsweise der Blockchain gezwungen umzudenken. Bitcoin und die Blockchain sind dezentrale Technologien, die in eine zentralisierte Welt eingedrungen sind und dieses Potenzial, diese Kraft kann der Technologie und ihren Anwendungen nicht genommen werden!

Zentralbanken, Börsen und Regierungen mögen nach Regulierungen streben und staatliche Regulierungen können für die User des Bitcoin Netzwerkes auch denkbar positive Auswirkungen haben, wie beispielsweise eine Absicherung von Bitcoinwerten bzw Vermögen.

Die Blockchain kann auch Banken helfen ihre Dienstleistungen transparenter zu gestalten. Regierungen könnten die Technologie nutzen, um Verschwendung zu vermeiden, notarielle Beglaubigungen, Grundbucheinträge, Heiratsurkunden, ... all solche könnten transparenter und günstiger fürs Volk werden, wenn Staaten sich entschliessen dank der Blockchain Technologie ehrlicher zu handeln.

Auch Finanzdienstleister können die Technologie zur Effizienzsteigerung nutzen.

Anwendungsmöglichkeiten sind also vielfältig. Ein Verquickung der Technologie auf staatlicher Ebene

Könnte funktionieren, aber die Institutionen müssten einige Zugeständnisse bei der Dezentralisierung machen.

Sie können die Blockchain nutzen, aber sie können sie nicht so steuern, wie sie es wollen.

Bitcoin kann also die Welt verändern, ohne sie komplett umzugestalten, aber die alte Garde muss das zulassen.

Es bleibt spannend! Teile gerne deine Gedanken in den Kommentaren mit. Wir freuen uns immer über Austausch und Feedback. Danke.

(DIeser Artikel entstand als Inspiration auf einen Artikel auf bitsonline und nach Lauschen des ersten Interviews des Coin Summit 2018 mit Jens Böckenfeld ( Betreiber des Große Freiheit TV Kanals auf YT - geniale Infos und hochspannendes, libertäres Gedankengut! )

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